50 Jahre Nachbarschaft Sierning und Bundesjugendvolkstanztreffen in Sierning |
|
Man soll die Feste feiern wie sie fallen! In Sierning gab es einen wirklich guten Grund zum Feiern: 50 Jahre waren vergangen, seit die Nachbarschaft Sierning ins Leben gerufen wurde. Das ist wahrlich ein Anlass für ein Fest und auch zugleich ein schöner Rahmen für das jährliche Bundesjugendvolkstanztreffen. Dieser Einladung kamen die Siebenbürger Jugend Traun und einige Mitglieder der Nachbarschaft gerne nach, und so fanden wir uns gemeinsam mit anderen Gratulanten am Sonntag, den 30. Juni am vorbestimmten Treffpunkt ein. Von dort marschierten wir in einem schönen Trachtenzug durch die Gemeinde Sierning bis zur Evangelischen Christuskirche, in welcher der Dankgottesdienst abgehalten wurde. Bundesobmann Dr. Volker Petri dankte in seiner Festpredigt unter anderem dafür, dass viele Siebenbürger Sachsen in Sierning eine neue Heimat gefunden haben, dass das Leben und die Kultur in der Gemeinde dadurch bereichert wurde und nicht zuletzt auch der Bau der Christuskirche durch das Engagement der Sierninger Sachsen maßgeblich unterstützt wurde. Nach dem Gottesdienst überbrachten der Bürgermeister, die Vertreter der diversen politischen Fraktionen und Dr. Frank ihre Glückwünsche und Grußworte. Anschließen trafen sich alle im Festzelt, das direkt vor dem Gemeindehaus aufgebaut war. Dort ließen wir uns Siebenbürgische Spezialitäten wir Siebenbürgerwurst, Holzfleisch und Baumstamm schmecken. Das Mittagessen wurde musikalisch von der Siebenbürger Blasmusik Rosenau umrahmt. Nach dem gemeinsam gesungenen Siebenbürgerlied und dem Hoamatland begann das Bundesjugendvolkstanztreffen. Leider war es mehreren Vereinen nicht möglich, der Einladung zu folgen, sodass nur mehr die Siebenbürger Brauchtumsgruppe Laakirchen und wir, die Siebenbürger Jugend Traun, übrig blieben. Dies schmälerte die Stimmung im Zelt aber keineswegs und so brachte zuerst Laakirchen ihre schönen Tänze dar und anschließen folgte unser großer Auftritt. Dabei zeigten wir zuerst den „Rosenstock“ und als zweiten Tanz den „Schaulustig“, den wir zum ersten Mal nach wochenlangen Proben vor Publikum aufführten. Unsere Mühen wurden durch einen schallenden Applaus belohnt. Gleich darauf folgte das „Gemeinsame Tanzen“ beider Vereine. Jeweils vier Paare (aus unserer Verein waren es unsere jüngsten Mitglieder) zeigten zusammen den „Jungsächsisch“ und die „Sternpolka“. Trotz einiger Unterschiede in der Ausführung der Tänze war es ein wunderschönes Bild und das Publikum war begeistert. Nach dem Motto: „Man sollte gehen, wenn es am schönsten ist!“ verabschiedeten wir uns nach dem Auftritt des Heimat und Trachtenvereins Sierning und ließen in Gedanken noch einmal das gelungene Fest Revue passieren. |