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Bereits zum 4. Mal luden die Siebenbürger Jugend und die Nachbarschaft zum Kronenfest. am 23. Mai. Schon am Freitag vorher trafen sich die Burschen und Männer auf dem „Siebenbürgerplatz“, um das Zelt aufzustellen. Eine gute Wahl, denn heuer diente es eher als Kälte- statt als Sonnenschutz. Um 18 Uhr traf schließlich der Baum samt der bereits zwei Tage zuvor gebundenen Krone ein und wurde mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr Traun aufgestellt. Dann wurde mit einem Gläschen Wein darauf angestoßen - nämlich mit dem neuen Nachbarschaftswein 2004, der offiziell vorgestellt wurde: Zwei verschiedene „Grüne Veltliner“, ein Weissburgunder, einer Blauer Zweigelt und eine Cuveé aus Zweigelt und Burgunder aus vier österreichischen Weinbaubetrieben stehen ab sofort bei unseren Festen zur Auswahl. Den rund 40 Gästen aus Jugend, alter Jugend und Nachbarschaft, die diesen Abend bei Musik aus dem CD-Player genossen, schmeckte er trotz nasskaltem Wetter jedenfalls ganz ausgezeichnet.
Das Schlechtwetter ging leider am Sonntag weiter. Kalter Wind und heftige Regengüsse verhinderten sogar den gemeinsamen Aufmarsch, jedoch zum Glück nicht die gute Laune der Anwesenden. Im Zelt finden über dreihundert Personen Platz, daher saßen sowohl die zahlreichen Gäste und auch die Trachtenkapelle im Trockenen. Nach der Begrüßung durch Nachbarvater Martin Duka hielt unserer Pfarrer Mag. Gerhard Grager den Festgottesdienst, den die Trachtenkapelle musikalisch verschönte und danach beim Frühschoppen wieder aufspielte. Wer Hunger hatte, konnte sich mit Holzfleisch und Siebenbürgerwurst stärken: Die Bewirtung mit Speisen und Getränken besorgte die Firma Oppermann und es klappte alles hervorragend. Leider war das Wetter wie bereits erwähnt nicht das allerbeste: Daher absolvierte die Kindertanzgruppe ihren Auftritt noch auf der Tanzfläche im Zelt. Unter der Leitung von Petra Steilner und Andrea Roth waren wieder tänzerische Fortschritte zu verzeichnen und die Kinder – unsere Zukunft! – erhielten dementsprechend begeisterten Applaus!
Etwa später blitzte die Sonne schon hinter den Wolken hervor. Der unvermindert starke Wind ließ jedoch eine Besteigung des stark schwankenden Kronenbaumes nicht zu, weshalb Jugendobmann Mario Dörr seine Kronenrede vom unteren Drittel des Stammes aus hielt. Nach den Darbietungen der Siebenbürger Jugend (unter der Leitung von Sarah Schneider) und der „Alten Jugend“ vereinigten sich beide Gruppen zu einem großen Kreis: Wo sonst marschieren heutzutage in einer einzigen Nachbarschaft 18 Paare in Tracht zu einem gemeinsamern Tanz auf? Dabei fehlten sogar einige.
Nach dieser beeindruckenden Vorführung übernahm das Duo „Hans und Hermann“ den Part der Unterhaltung und verlockte die Gäste zum Tanzen, Mitsingen und Mitschunkeln.
Rückblickend war dieses letzte Kronenfest trotz Schlechtwetters das lustigste bisher mit der besten Stimmung – auch wenn wir das in jedem Jahr behauptet haben!
Ich spreche nochmals meinen Dank im Namen der veranstaltenden Vereine aus: An die Familien Engler und May, Fa. Oppermann, die Trachtenkapelle sowie ganz besonders an unsere zahlreichen Helferinnen und Helfer aus Jugend und Nachbarschaft aus, die ein gutes Gelingen ermöglicht haben!
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